Netzhautangiographie
Die Netzhautangiographie ist ein minimalinvasiver bildgebender Augentest, der die Netzhaut- und Aderhautzirkulation anhand von Fundusfotos und Farbstoffen analysiert. Es trägt zur Diagnose zahlreicher Erkrankungen der Netzhaut, der Aderhaut und des Sehnervs bei. Ihr Augenarzt beantwortet gerne weitere Fragen und stellt Ihnen ein Dokument mit einer Zusammenfassung des Eingriffs und seiner Nebenwirkungen zur Verfügung.
Was sind die Phasen der Prüfung?
- Platzierung einer intravenösen Leitung
- Farbstoffinjektion (Fluorescein, Indocyaningrün oder beides)
- Fundusaufnahmen über 5 bis 20 Minuten
- Ambulante Untersuchung mit Pupillenerweiterung


Hauptindikationen
- Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
- Diabetische Retinopathie und Makulopathie
- Netzhautgefäßverschlüsse
- Zentrale seröse Chorioretinopathie
- Subretinale Neovaskularisation
Autofluoreszenz
Was ist Autofluoreszenz?
Dieses nicht-invasive Bildgebungsverfahren bildet die Verteilung von Lipofuscin in Pigmentepithelzellen ab, aber auch andere Fluorophore, die sich pathologisch in der Netzhaut und im subretinalen Raum ansammeln können.
Wann sollte eine Autofluoreszenz durchgeführt werden?
Autofluoreszenz ist in Fällen (nicht erschöpfende Liste) von Retinopathie, Choroidopathie, Pseudopapillenödemen und retino-choroidalen Tumoren nützlich.
OCT (Optische Kohärenztomographie)
Was ist OCT?
OCT verwendet Laserinterferometrie, um 2D- und 3D-Querschnittsbilder ohne Strahlungseinwirkung zu erzeugen und bietet eine Genauigkeit, die mit der eines herkömmlichen Scanners vergleichbar ist. Es ist zu einer wichtigen und präzisen Routineuntersuchung bei der Diagnose und Überwachung mehrerer Augenerkrankungen geworden.
Wann sollte eine OCT-Bildgebung durchgeführt werden?
- Makulapathologien (AMD, diabetische Makulopathie)
- Periphere Netzhauterkrankungen
- Beurteilung des Sehnervs (Glaukom)
- Hornhautbildgebung
- Beurteilung des Iridokornealen Winkels